Kein Lichtblick bei Energiesparlampen

Energiesparlampe

Quelle: test.de

Ich kann es nicht oft genug wiederholen, die ganze Energiesparlampengeschichte stinkt zum Himmel. Gott sei dank gibt es immer noch Lichtblicke am Horizont. So hat es in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest wieder einmal der Klassiker “Energiesparlampe” geschafft getestet zu werden. Getestet wurden 28 warmweisse (ca. 2700K Lichttemperatur) Energiesparlampen aller Preiskategorien und das Ergebnis ist wieder einmal ernüchternd.

Von den 28 getesteten Lampen erreichten gerade einmal 3 die Note “gut”, 14 waren nur “ausreichend” und 6 wurden sogar als “mangelhaft” eingestuft.

Eine Energiesparlampe verliert, wie eine LED auch technische bedingt über die Zeit an Helligkeit bei gleichbleibendem Stromverbrauch. Im Test wurde, wenn der L80 Wert (Erklärung im Artikel “Das Dilemma mit der LED Lebensdauer“) erreicht wurde, die Lebensdauer der Energiesparlampe als beendet betrachtet. Das beschämende an der Sache ist, dass damit schon für fast die Hälfte der Lampen bei weniger als 3000h die Chose beendet war. Einige waren auch schon nach 1000h abgelebt und damit nicht besser als eine Glühbirne. Nach 6000h ist für fast alle Lampen die Resthelligkeit unter L80 abgefallen. Wenn ich davon ausgehe, dass die Angaben der Hersteller eigentlich immer jenseits der 10000h liegen ist dies schon fast beängstigend.

Bemängelnd werden im Test außerdem die unterschiedlichen Schaltzyklen, die von den Lampen erreicht werden. Für die ersten endet das Leben schon nach 5000 Zyklen (da hält das Toilettenlicht kein Jahr), viele halten nur 10000 aber für manche sind 70000 Schaltzyklen kein Problem. Naja und dann die Standartprobleme der Lampen – schlechtes Temperaturverhalten, viel zu lange Zeit um hell zu werden usw. Interessant außerdem, dass manche Lampen irgendwelche organischen Dämpfe ablassen. Ob Grenzwert hin oder her – so was kommt mir nicht ins Haus…

Ja und dann noch das Thema Quecksilber. Wusstet ihr, dass ca. 90% der “verbrauchten” Energiesparlampen im Hausmüll landen? Spätestens beim Abkippen ins Fahrzeug sind sie dann zerbrochen und das giftige Schwermetall landet in der Umwelt (oder den Körpern der Müllfahrer).

Aber da haben wir mal wieder die klassische Situation. Cui Bono – wem nützt es? Weder dem Verbraucher, noch der Umwelt. Aber verdient wird am ganzen System schon ordentlich. Ich will nicht wissen, wieviele Milliarden Umsatz mit Energiesparlampen gemacht werden und wieviel Gewinn dabei übrig bleibt. Bei den Arbeitern in China, die 95% aller Energiesparlampen zusammenschrauben und löten wird es sicher nicht ankommen.

Darum – wenn schon effizient beleuchten, dann wenigstens mit LED Technik (vorzugsweise von myledsource natürlich ;-) )

Testergebnisse in der Kurzfassung bei Stiftung Warentest

Both comments and pings are currently closed.

2 Responses to “Kein Lichtblick bei Energiesparlampen”

  1. [...] Kein Lichtblick bei Energiesparlampen | myledsource – blog [...]

Free T-Mobile Phones on Sale | Thanks to CD Rates, Best New Business and Registry Software