Im den unlängst erschienen Artikel „Biosprit 10% Ziel und die Schnellschüsse der Politik“ bin ich ja schon kurz darauf eingegangen, welche Auswirkungen die Substitution von Anbauflächen zur Nahrungsmittelproduktion zugunsten des Anbaus von „Energiepflanzen“ hat.
Heute soll es aber darum gehen, was uns das angeht, wenn wir mit höheren Nahrungsmittelpreisen konfrontiert werden.
Bisher haben wir von den Auswirkungen dieser Substitution noch nicht allzu viel mitbekommen. Da mussten 2008 mal ein paar Bäcker die Preise für ihre Brote erhöhen oder auch der eine oder andere Lebensmitteldiscounter für das eine oder andere Produkt. Dabei waren nicht nur die reinen Rohstoffkosten die Preistreiber sondern auch die hohen Ölpreise.
Mittlerweile hat sich das Blatt aber wieder gewendet und die Lebensmittelpreise sind sogar noch stärker gefallen als es der Verbraucherpreisindex vermuten lässt.
Seit 1991 sind die Verbraucherpreise durchschnittlich um 2,0% jährlich angestiegen dagegen die für Nahrungsmittel nur um 1,1% [1]. Somit haben wir uns daran gewöhnt einen immer kleinen Teil unseres Einkommens für Nahrung auszugeben. weiter>>
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