Darf man das so drastisch sagen? Ich meine „Ja“, denn nichts ist sicherer als das eine endliche Ressource irgendwann zur Neige geht. In diesem Kontext ist alleinig der Zeitfaktor der entscheidende. Und hier kommt wieder mal eine Nachricht, die mich hat aufhorchen lassen. In einer der hunderttausenden Wikileaks Botschafts Depeschen vom Dezember 2007 ist vermerkt, dass ein gewisser Sadad al Husseini (Geologe und irgendein ehem. Forschungsboss von Aramco) klar stellt, dass die Ölreserven Saudi Arabiens deutlich zu hoch geschätzt wurden und die Saudies die gewünschten Fördermengen von 12,5Mio bbl nicht erreichen könnten. Die zu optimistischen Schätzungen waren wohl alleinig dazu gedacht um ausländische Investoren anzulocken, damit die Erschließung neuer Quellen schneller voran gehen könne, da die Geschwindigkeit für die Erschließung aus Eigeninitiative in der Vergangenheit auch zu optimistisch gesehen wurde.
Saudi Arabien war größter Öl Förderer der Welt, wurde allerdings 2009 von Russland übertrumpft. Aber es zeichnet sich selbst in diesem Land, in dem das Öl nur so aus der Erde sprudelte „Peak Oil“ ab. Wenn nicht dieses Jahr, dann zumindest bis zum Jahr 2012 so Husseini.
Nur wie sieht es denn aktuell wirklich in Saudi Arabien aus? Wir wollen Zahlen, Zahlen, Zahlen! weiter>>>
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