Als ich auf die Transition Bewegung aufmerksam geworden bin, war ich erst einmal sehr skeptisch muss ich sagen, da bei mir sehr schnell die „Öko-Lampe“ angeht. „Wieder ein paar Öko-Faschisten, die die Welt verändern wollen…“ sind da sehr schnell vorgefertigte Sätze, die durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Da gab es mal ein paar Grüne Idealisten, die es sogar aus dem Stadium der reinen Bewegung heraus geschafft haben sich politisch engagierten, eine Partei gründeten und auch den Zuspruch einer breiten Masse bekamen. Ein paar Jahre später verabschiedeten sie die Hartz-Gesetze, schickten unsere Soldaten in den Krieg in Afghanistan und leben einen Lebensstil, der alles andere als „Grün“ ist. Es ist eben der grundfalsche Ansatz den Problemen Peak Oil, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit begegnen zu wollen. Die Transition Initiative ist ein komplett anderer Ansatz. Es gibt keine „Führer“ oder „Leithammel“ die den Schafen sagen was sie zu tun und zu lassen haben. weiter>>
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Transition Town – ein Modell mit Zukunft Teil 1
Mittlerweile gibt es ja schon eine Menge interessanter Projekte zum Thema Peak Oil, bewusstem Konsum sowie regionaler und nachhaltiger Lebensweise. Ich hatte gewisse Themen[1] und Vereine[2] in der letzten Zeit vorgestellt doch soll es heute um eine Bewegung gehen, die es meines Erachtens schaffen könnte wirklich ganzheitlich etwas zu verändern.
Aus diesem Grund will ich euch diese Idee an dieser Stelle vorstellen. Da dieses Thema in seinem Umfang ein wenig größer ist wird dies in mehreren Teilen geschehen. Heute soll es um die Ursachen gehen aus denen diese Idee entstanden ist. Es gibt immer einen Auslöser an dem Menschen sich fragen ob etwas am aktuellen Lebensstil nicht in Ordnung ist, so auch hier. weiter>>
Energielinks zum Freitag: Politik, Wissenschaft und ein neuer Lotus Effekt
Es ist wieder eine Woche vorüber und ich hab wieder mal ein paar Links für euch. Leider bin ich gerade ein wenig zu beschäftigt um euch täglich mit neuen Themen zu beglücken. Einen Vorteil hat es ja – ich sitze nicht mehr so lange am PC und mein Kopf dankt es mir. Vor 2 Wochen hab ich mal ein Energiekostenmessgerät an meinen Rechner gehangen und war ernsthaft erschrocken… Wenn ich von den paar Tagen, die das Gerät jetzt dran hängt ausgehe, ist mein PC für 1/4 meines kompletten Stromverbrauchs verantwortlich. Sicherlich liegt das zum großen Teil daran, das der Rechner den größten Teil des Tages an ist aber wenn er dauerhaft über 200W braucht ist das schon ganz schön viel. Da werde ich mir wohl in den nächsten Wochen mal Gedanken über Verbesserung in dieser Hinsicht überlegen müssen, denn das geht eigentlich gar nicht. Das soll aber heute nicht das Thema sein…
Ich hoffe es ist wieder was interessantes dabei und wünsche ein schönes Wochenende. weiter>>
Der Heiligenschein der Vergangenheit
Kommt es euch auch so vor, dass je weiter die Erlebnisse zurück liegen desto verklärter wird der Blick auf sie. Bei mir fängt das schon beim Urlaub von vor 2 Jahren an. Da kann die Hälfte der Zeit das schlimmste Wetter gewesen sein und man hat sich vor Langweile teilweise gefragt warum man eigentlich in Urlaub ist aber jetzt hat man seine schönsten Bilder 3- oder 4-mal angeschaut und das schlechte Wetter ist wie weggeblasen. Da strahlt einen der tiefrote Sonnenuntergang am Meer an und man ersehnt sich die Zeit zurück. Da kann an 11 von 13 Tagen das Wetter so was von schlecht gewesen sein, man hat eben nur diese verklärten Erinnerungen. Noch schlimmer wird es dann, wenn Menschen anfangen von den „guten alten Zeiten“ zu reden. Da wünschen sich manche allen Ernstes unsere gute alte DDR wieder zurück. Kein Gedanke wird mehr daran verschwendet, dass man für giftgrüne Bananen 2h in der Schlange stehen durfte. Von Honigmelonen oder Papayas oder so, hatte ich bis zur Wende nicht mal was gehört… Es geht weiter damit, dass man sich bei jedem Wort zweimal überlegen musste, ob man es ausspricht oder nicht. Daran scheiterte dann schnell mal das Studium oder es passierte sogar schlimmeres. weiter
Warum Heizen mit Strom billiger ist
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
nur die Elektroheizung ermöglicht es, unter Ausnutzung aller Wärmegewinne – Sonne, Geräte, Personen – so bedarfsgerecht zu heizen, dass die richtige Wärmemenge zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. …
So steht es in einem Brief „An alle Haushalte mit Tagespost“, der letzte Woche meinen Poststapel komplettierte.
Heizen mit Strom ist billiger! In Madrid ist es kälter! Mit dem Fahrrad ist es weiter! Im Wald ist es heller! So was fällt einem spontan bei der Überschrift ein oder? Nun ja, vielleicht ist die Antwort im Text versteckt und die Überschrift will den halbwegs nachdenkenden Menschen zum lesen anregen? Keine Ahnung, ich bin immer daran interessiert wie Leute ihr Haus heizen und hab mir den ganzen Text durchgelesen.
Fazit: Traurig, traurig – und schade, dass es bestimmt Leute geben wird, die den Argumenten auf den Leim gehen werden.
Hier die schönsten Sätze aus dem Text kurz kommentiert: weiter>>
Unser Leben mit fossilen Energieträgern
In den letzten Wochen ist es uns mal wieder deutlich vor Augen geführt worden, dass auch nach Jahren der technologischen Entwicklung der Abbau natürlich vorkommender Rohstoffe mit Risiken belastet ist. Da waren Anfang April die Explosion in einer Kohlegrube in Virginia[1] und die Ölkatastrophe der Welt im Golf von Mexico, bei der noch völlig unklar ist, welche Auswirkungen diese letztenendes haben wird[2].
Beide Unglücke ereigneten sich nicht im „vorindustriellen“ Angola oder Laos sondern in den USA, wo man nicht sagen kann, dass der technologische Fortschritt dort noch nicht angekommen sei. Speziell das anbohren eines Ölfelds in knapp 10 Kilometern Tiefe erfordert absolute Hochtechnologie.
Es ist nicht so, dass jetzt jeden Tag Unglücke auf Bohrinseln passieren aber es ist auch nicht der absolute Sonderfall. So stießen im Oktober 2007 zwei Ölplattformen bei schwerer See 2 Plattformen zusammen, was 22 Menschen das Leben kostete. Im Juli 2005 geriet eine Plattform in Brand nachdem sie ein Schiff rammte. Dieses Unglück vor der Küste von Bombay kostete 23 Menschen das Leben. Jedes Mal haben aber die Sicherheitssysteme zu einem Verschließen des Bohrlochs geführt und Umweltkatastrophen vermieden werden können. Angesichts der schieren Zahl an Bohrinseln (alleine über 3800 im Golf von Mexico (Stand 2006)[3]) wundert es einen, dass es nicht noch mehr Zwischenfälle gibt. weiter>>
Energielinks zum Freitag – Watt aus dem Meer, Plus Energie Haus, Alpha Ventus und mehr
Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Heute hab ich mal ein paar Links zum Thema rausgesucht, die mir die Woche unter gekommen sind und gut zum Thema passen. Unter anderem sind dabei das „Plus Energie Haus“, der erste deutsche Offshore Windpark, die Ölgiganten und nicht so tolle News zum Recycling von Solarmodulen. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und vielleicht findet ihr ja das eine oder andere Interessante in den Links. weiter>>

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